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Video vom Rennen 2010 :
Medienagentur Wiesner
Michael Wiesner Weddinghofer Str. 53 59192 Bergkamen Tel: 02307 / 910085 http://www.ma-wiesner.de http://www.nordsee-siele.de e-mail: info@medien-wiesner.de
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Zündapp-Crew schaffte 132 km Dreistündige Tortur für Mensch und Maschine auf dem Stoppelfeld Neugarmssiel 200 Fans beim Renn-Spektakel im Ostergroden. Fachsimpeleien über Spezialvergaser und Sportauspuff.Im vergangenen Jahr hatten „Kalli’s Kneipenkumpels“ – damals noch als „Derbyster-Team“ – gleich drei Mofas „versägt“. Die Zweiräder mit Hilfsmotor waren alle mit Kolbenfresser auf der Piste geblieben. In diesem Jahr hielt die eine ins Rennen geschickte Team-Maschine jedoch durch. Beim mittlerweile 3. Mofarennen der Freiwilligen Feuerwehr Neugarmssiel (siehe Seite 1) belegten die Tettenser in der Automatik-Klasse den 3. Platz. In den drei Stunden Fahrzeit legten Maschine und Fahrer immerhin 64,1 Kilometer zurück. Das Siegerteam, das „Zündapp-Crew Team“, schaffte 132 Kilometer.„Diesmal haben wir eine, die läuft“, freute sich Andreas Gerdes, der mit Conring Cramer, Ostoja Lauts und Johannes Friedrichs das Kneipenteam bildet. „Dafür haben wir aber auch einiges machen müssen“, so Rennstall-Berater Ellmer Cramer. Der Motor der Puch „Maxi N“ leistet mit seinen 70 Kubikzentimetern Hubraum und dem Spezialvergaser 5,5 statt 1,7 PS. Auch wurden andere Kettenritzel und ein Sportauspuff montiert sowie der Rahmen verstärkt. Trotzdem mussten die Fahrer oft an die Box, unter anderem um den Auspuff wieder zu befestigen oder die verbogene Gabel zu richten. Schließlich hielt die Maschine aber die dreistündige Tortur auf der Marterstrecke durch.Auch die Tettenser Feuerwehr hatte ein Mofa ins Rennen geschickt. Die Kilometer-Leistung ist jedoch nicht bekannt. Angeblich soll das Team den Tacho nicht abgegeben haben.13 Teams (2009: 15) nahmen am Sonnabend an dem Rennen auf dem Stoppelfeld im Ostergroden teil. Organisator Ullrich Brosda glaubt, dass viele Fahrer dem Wetter nicht getraut haben. Von einer Schlammschlacht konnte bei dem Rennen jedoch keine Rede sein. Die Fahrer drehten bei besten Wetter- und Pistenbedingungen ihre Runden.Rund 200 Mofa-Fans kamen zu dem Renn-Spektakel und beobachteten auch genau das Geschehen in den Fahrerlagern, wo nicht nur das Benzin reichlich floss. Mit von der Partie war wieder das „Tunichtgut“-Team, das in diesem Jahr jedoch nicht erneut eine Mofa zum Flammenwerfer umfunktionierte. Stattdessen hatten die Carolinensieler für die Verpflegung ihre eigene Makrelen-Räucherei mitgebracht.
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Wo knatternde Mofas Runden drehen
Veranstalterin war wie schon in den Vorjahren die Freiwillige Feuerwehr Garms. Deren Mitglieder hatten den Parcours auf einem abgeernteten Getreidefeld abgesteckt, hatten Zelte aufgebaut und dafür gesorgt, dass die Zuschauer mit Getränken und Gegrilltem versorgt werden konnten
Neugarmssiel, 29. August 2010: Bereits zum 3. Mal veranstaltete die Freiwilllige Feuerwehr Garms das Mofarennen mit Teilnehmern aus der Region.
Voraussetzung für die Teilnahme war ein Fahrzeug, das die Hubraumgrenze von 80 Kubikzentimetern nicht überschritt. Vor Beginn des Rennens sorgten Jürgen Peters und Kai Cornelius dafür, dass bei jedem Mofa der Tachostand geeicht wurde. Anschließend wurden die Tachos eingesammelt und erst vor Rennbeginn wieder installiert, um Unregelmäßigkeiten zu unterbinden.
Am Ende des dreistündigen Rennens brachte der höchste Kilometerstand den Sieg. Da unterschieden wurde zwischen Automatik-Mofas und Mofas mit Schaltung gab es zwei Sieger. In der Rubrik Automatik siegte das Tos-Team mit etwas mehr als 100 Kilometern. Bei den Schaltmofas schaffte das Zündapp-Cross-Team die größte Weite von 132,3 Kilometer.
Jedes der 16 teilnehmenden Teams mit je drei Fahrern hatte einen Unterstand für Reparaturen und „Boxenstopps“ aufgestellt. Der Boden musste mit einer Plane bedeckt sein, damit bei Reparaturen möglicherweise austretendes Öl aufgefangen werden konnte. Auch während des Rennens waren fleißige Hände am Werk, die „abgesoffene“ oder beschädigte Mofas wieder zum Leben erweckten.
Einen Achsbruch verzeichnete das Team aus Hohenkirchen in der Sparte Automatik, schaffte aber dennoch trotz Reparatur den dritten Platz. Die Freiwillige Feuerwehr Tettens trat als einziges Team mit einem auch für den Straßenverkehr zugelassenen Mofa an. Mit von der Partie waren auch Ratsherr Ellmer Cramer und sein Sohn, die eigenen Angaben vor vier Wochen damit begonnen hatten, ein Renn-Mofa aus Einzelteilen zusammenzuschrauben. Nach gut eineinhalb Stunden auf der Piste hatte das Vorderrad einen schweren Achter und musste ausgetauscht werden – trotz der Probleme kam aber auch dieses Gefährt Marke Eigenbau ins Ziel.
Text: Klaus Homola (NWZ)
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„Kilometerfressen“ auf dem Stoppelfeld
Vollgas beim Mofarennen: Wer schafft mehr Kilometer? WZ-Foto
500 Meter lang war die Strecke, Schikanen und Bodenwelle inklusive. In der Boxen-Gasse standen Helfer bereit, um defekte Mofas zu flicken.
- Ein Riesenspaß wurde auch das 3. Mofa-Rennen in Ostergroden im wangerländischen Neugarmssiel an diesem Sonnabend. Da bedauerte Ulli Brosda, Ortsbrandmeister der veranstaltenden Freiwilligen Feuerwehr des Ortes, dass aufgrund des regional schlechten Wetters nur zwölf Teams teilnahmen, denn das Stoppelfeld- Areal wurde von Regen verschont, so dass der Acker gute Fahrbedingungen bot.
Bevor es jedoch am Nachmittag losging, wurde noch eifrig in den obligatorischen „Boxen“ (Pagodenzelte auf dem Feld) geschraubt und gebastelt, um die wilden Gefährte auf Höchstleistung zu trimmen. Hier durfte man das, denn keines der teils betagten Mofas ist für den Straßenverkehr zugelassen.
;Anlässlich eines gut 500 Meter langen Parcours mit etlichen Schikanen und einer ziemlich gemeinen Bodenwelle war eine kurze Übersetzung angesetzt, um auf eine Geschwindigkeit von 40 bis 50 km/h zu kommen. So manche der Eigenbauten waren bis auf 80 Kubikzentimeter hochgetrimmt und hätten vom Lärmpegel jeder Kreissäge spielend Konkurrenz gemacht.
Die zwölf Teams gingen zu je drei Mann an den Start. Gewertet wurde in zwei Klassen: Automatik und Schaltgetriebe. Entscheidend war letztlich jedoch nicht, wer als Erster ins Ziel kommt, vielmehr war „Kilometerfressen“ die Vorgabe. Wer dann bei den teils recht wilden Runden am geschicktesten mit seinem „heißen Ofen“ in den vorgesehenen maximal drei Stunden Dauerfahren umging, hatte am Ende die Nase vorn. Einige der Rennmofas scheiterten allerdings unterwegs an dem ein oder anderen technischen Defekt.
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